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St. Pauli Open-Air Lesung – Freitag, 17.6.

Merkzettel für den Kalender, kam heute per E-Mail:
Open-Air-Lesung nach St. Pauli auf dem schönen Platz vor Anja Hildebrandts “Haardock” (Hopfenstr. 15): Draußen sitzen, kühle Getränke, nette Leute und reichlich St. Pauli-Geschichten – das hat letztes Jahr mit “FC St. Pauli Das Buch” schon viel Spaß gemacht.

Zeit für die zweite Auflage mit komplett neuem Programm! Das Beste aus “FC St. Pauli. Alles drin” und reichlich Extras. (Und falls es doch regnet? Gehen wir rein ins “Haardock”!) Also, kommt vorbei, Michael und ich freuen uns auf Euch!

Bis Freitag,
Christoph

Derby HSV-St. Pauli – “Feel The Beat of the Tambourine”

Das war schon ein feines Experiment gestern im Knust, die Lesung der beiden Husumer Autoren Michael Pahl (FC St. Pauli) und Axel Formeseyn (HSVau). Und das kleine “literarische Derby” ging mit einem Punktsieg an den (zugegeben durch die Nähe zum magischen Millerntor bevorzugten) FC St. Pauli. Das lag aber im wesentlichen an dem offen zutage tretenden Innenstadt-Neid, den Axel immer wieder ansprach. Die als Spitzen gemeinten Anspielungen auf die sportliche Erfolglosigkeit des vermeintlich kleinen FCSP legten dann immer wieder das Mißverständnis offen, das ich bei HSV-Fans oft bemerke, dass man seinen Verein eben nach seinem Zweck einordnet, dem fußballerischen und so genannten “Erfolgen”. Das scheint so schwer zu verstehen, dass es um Fußball eben auch geht beim FC St. Pauli, aber nie nur. Immer wieder Unverständnis darüber, was sich die Welt erlaube, diesen merkwürdigen Fuzziverein mit soviel Aufmerksamkeit zu bedenken, bei so wenig zählbarem. Hihi, der arme. Weiterlesen

Wuchtige Fanladen-Soli-Lesung – alte Männer witzeln von früher

Das war mit Abstand die schönste Lesung, der ich im Rahmen des Jahr100-Verein-Festes bisher beigewohnt habe. Gestern Abend gegen 20:45 ging es los. Das prall gefüllte Programm von Texten der Riege aktueller St. Pauli-Autoren (in Berlin würde man solche Menschen Pop-Literaten nennen, auf St. Pauli ist man so bezeichnet sicher beleidigt), von Hossa und seinen Co-Autoren von “St. Pauli ist die einzige Möglichkeit”, über René Martens sowie die Auroren des “offiziellen” Jubiläumsbuches Christoph Nagel und Michael Pahl wurde durch den feinen, ironischen und lustigen Auftritt von drei ehemaligen Fanbeauftragten mit seltenen Textfragmenten und Stand-up-Einlagen komplettiert.

Ich weiss gar nicht mehr genau, was ich mir da zuerst merken soll, ein Highlight aus 20 Jahren Fanladen reihte sich an das nächste, Nerd-Protokolle aus der Nacht, in der St. Pauli-Fans das Tor von Feliz Luz zum Tor des Jahres schummelten, ein ironischer Ausblick auf die kommende Saison 2010/2011 (Stichwort “Amöben”), ein Fax vom HSV (In Sachen “Hollerbach”) und eine von Hendrik Lüttmer vorgetragene DFB-Dankeshymne, die man heute so auch noch singen könnte, ließen mich beschwingt und lächelnd den Heimweg antreten. Diesmal war die Seele St. Paulis dabei, auch wenn sie schon graue Schläfen bekommen, die Herren aus dem ersten “aktiven” Fanlager. Anders als bei der offiziellen Lesung im Mai war sie eher improvisiert als inszeniert. So musste ich mich auch nicht auf dem Nachhause-Weg noch einmal erden – das übernahmen andere.

Bitte lieber Fanladen, stellt diese Texte nochmal zusammen, ich möchte die nochmal lesen und singen!

- Fotos der Lesung bei Stefan Groenveld
- Fotos (cc) ring2

100 Jahre FC St. Pauli Lesung: Schulle liest den Aufstieg

Ich habe “FC St. Pauli. Das Buch. Der Verein und sein Viertel” von Christoph Nagel (Autor) und Michael Pahl (Autor) als gebundene Ausgabe zuhause – aber vorgelesen wirkt das noch viel schöner, was die beiden da zusammengetragen haben. Corny, Altmitglied Pein, Lelle und Schulle lasen wichtige Passagen vor. Nette Anekdote, dass Lechner sich immer fort selbst zitierte. Echtes Schowtalent.

Schulle als Video-Auschnitt:

… und Thees Uhlmann sang dann noch …

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